Dienstag, 1. Mai 2012
Der Untergang der Titanic (1953)
Sie galt als unsinkbar. Sie galt als sicherstes Schiff der Welt. Sie sank.
Als der britische Luxusliner Titanic 1912 zu seiner glorreichen Jungfernfahrt von England nach Amerika aufbricht, ahnt noch niemand etwas von der unabwendbaren Katastrophe, die sich nur wenige Tage später ereignen würde. Trotz aller Warnungen steuert der Kapitän das Schiff mitten durch das gefährliche Eismeer des Nord-Atlantiks und dann passiert das Unfassbare: Die Titanic kollidiert mit einem Eisberg. Nach nur wenigen Stunden versinkt sie in den eiskalten Fluten des Ozeans und nimmt über 1.500 Menschen mit sich.


Thematisch ähnelt das Drehbuch zu dem "Untergang der Titanic" durchaus dem 1997er Meisterwerk von James Cameron: die Unterschiede zwischen den Klassen und eine Liebe, die sich darüber hinwegsetzt. In dieser Verfilmung verfängt sich die Geschichte allerdings in ein banales Familiendrama, dass aus heutiger Sicht reichlich pathetisch und unglaubwürdig daherkommt. Gerade zum Ende wirkt der kitschige Vater-Sohn-Plot völlig deplatziert. Auch wirkt der eigentliche Untergang - nach damaligen Möglichkeiten sicherlich solide dargestellt - geradezu unpassend banalisiert. Trotzdem gilt der Film von Jean Negulesco ("Wie angelt man sich einen Millionär") heute irgendwie als Klassiker seiner Zeit.
Bewertung: 5,5/10


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