Samstag, 17. März 2012
Filmklassiker
Fünf Freunde - Die Sache mit der Schatzinsel
Die Fünf Freunde: Georgina, genannt George, Julian, Anne, Dick und Georges zugelaufener Hund Timmy, ein Border Collie, machen sich auf die Suche nach einem Schatz, der vor der Küste auf der Kirrin Insel liegen soll. Die Schatzsuche gestaltet sich jedoch schwieriger als erhofft, denn zwei Gangster sind auf ihre und des Schatzes Spur geraten. Trotz der Widrigkeiten schaffen es die Kinder letztendlich doch, den Schatz, der in einer Burgruine auf der Insel verborgen liegt, zu heben und die Ganoven dingfest zu setzen.

Aus den tiefsten Archiven hat man nun die allererste Verfilmung der Enid Blyton Jugendbücher hervorgezogen, nämlich eine skurile TV-Reihe aus dem Jahr 1957. Die Schwarz-Weiß-Produktion besteht aus insgesamt acht kurzen Episoden, die den Fan der "Fünf Freunde" allerdings eher ratlos zurücklässt. Zwar kann man die Nähe zur Buchvorlage nicht leugnen, das Kennenlernen von George und den drei Geschwistern wird allerdings völlig ausgespart. Auch die dadurch entstehenden Konflikte sowie eine nähere Charakterisierung der fünf Freunde reduziert sich auf das Nötigste. Stattdessen erlebt man einige äusserst naive Skurrilitäten, die der Entstehungszeit geschuldet sind. Zum Schmunzeln ist diese Kurzserie sicherlich geeignet, an den grossen Kult der 70er Jahre Fernsehreihe (die genau das Buch übrigens unverfilmt liess) kratzt die Verfilmung jedoch nicht.
Bewertung: 4/10


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