... newer stories
Freitag, 18. Mai 2012
Gegengerade - 20359 St. Pauli
crizcgn, 18:14h
Heute findet für den 'FC St. Pauli' das wichtigste Spiel der Saison statt, das nicht nur über das Schicksal des Vereins entscheidet, sondern auch über das Schicksal von Magnus (Timo Jacobs), Kowalski (Denis Moschitto) und Arne (Fabian Busch). Denn in diesen dramatischen 90 Minuten zeigt sich, wie viel die Freundschaft, die sie verbindet, wirklich wert ist. Seit Monaten gehen in Hamburg immer wieder Autos in Flammen auf. Und kurz vor Anpfiff gerät Kowalski plötzlich ins Visier der Fahnder. Ist er der Brandstifter? Wurde er verraten? Für Kiez-Original Baldu (Mario Adorf), der am Stadion eine Bierbude betreibt und Boxtrainer der drei Jungs ist, steht jedenfalls fest: Kowalski ist unschuldig. Staatsanwalt Stiller (Dominique Horwitz) jedoch ist ganz anderer Meinung. Er wittert seine Chance, sich endlich an den verhassten Pauli-Fans zu rächen. Er befiehlt den Zugriff, ohne Rücksicht auf Verluste. Während die Massen auf den Tribünen das spannende Spiel verfolgen, kommt es vor dem Stadion zur Katastrophe mit dramatischem Ausgang ...
Ohne Frage ist der Fussball immer noch des Deutschen liebster Volkssport. Und gerade im Angesicht der steigenden Gewaltbereitschaft von Ultras und Hooligans wäre ein tiefergehendes Sportdrama sicherlich spannend zu sehen gewesen - zumal es aus Grossbritannien ja unzählige Pendanten gibt. Umso bedauerlicher ist es, wenn dann nur ein dilettantischer Episodenfilm herauskommt, dessen kruden Einzelteile für sich schon nicht wirklich funktionieren und dementsprechend auch kein sinniges Gesamtbild ergeben wollen. Allein schon die Dialogszenen bleiben irgendwo hängen zwischen Milieu-Klischee und aufgesetzten Revoluzzer-Phrasen. Was den Streifen aber doch irgendwo noch sehenswert macht, ist die Vielzahl an prominenten Schauspielern wie ein Mario Adorf ("Der große Bellheim"), Claude-Oliver Rudolph ("James Bond - Die Welt ist nicht genug"), Moritz Bleibtreu ("Der Baader Meinhof Komplex"), Wotan Wilke Möhring ("Operation Walküre") und der wie immer grossartige Denis Moschitto ("Chiko") als Klein-Hooligan. Der Rest ist nicht mehr als stümperhafte Randale!
Bewertung: 4/10 (Moviepilot Prognose 7)

Ohne Frage ist der Fussball immer noch des Deutschen liebster Volkssport. Und gerade im Angesicht der steigenden Gewaltbereitschaft von Ultras und Hooligans wäre ein tiefergehendes Sportdrama sicherlich spannend zu sehen gewesen - zumal es aus Grossbritannien ja unzählige Pendanten gibt. Umso bedauerlicher ist es, wenn dann nur ein dilettantischer Episodenfilm herauskommt, dessen kruden Einzelteile für sich schon nicht wirklich funktionieren und dementsprechend auch kein sinniges Gesamtbild ergeben wollen. Allein schon die Dialogszenen bleiben irgendwo hängen zwischen Milieu-Klischee und aufgesetzten Revoluzzer-Phrasen. Was den Streifen aber doch irgendwo noch sehenswert macht, ist die Vielzahl an prominenten Schauspielern wie ein Mario Adorf ("Der große Bellheim"), Claude-Oliver Rudolph ("James Bond - Die Welt ist nicht genug"), Moritz Bleibtreu ("Der Baader Meinhof Komplex"), Wotan Wilke Möhring ("Operation Walküre") und der wie immer grossartige Denis Moschitto ("Chiko") als Klein-Hooligan. Der Rest ist nicht mehr als stümperhafte Randale!
Bewertung: 4/10 (Moviepilot Prognose 7)

... link (0 Kommentare) ... comment
Abel mit der Mundharmonika (1965)
crizcgn, 13:15h
Nach dem Motto „Was unsere Eltern nicht ausdrücklich verboten haben, ist erlaubt!“ unternehmen Peter (Wolfgang Immenhausen) und Christian (Hans-Jürgen Dittberner) – beide 19 Jahre alt – gemeinsam einen Segeltörn auf dem Weserkanal. Unterwegs können die beiden einen Jungen namens Abel Untermühl (Ronald Dehne) aus dem Fluss retten. Abel ist aus Berlin und schon seit drei Wochen mit seinem nunmehr gekenterten Boot unterwegs gewesen. Der fröhliche Junge, fortan mit an Bord, erfreut die anderen mit seiner Mundharmonika. Eines Nachts entdecken die drei jungen Männer ein Leuchtfeuer in der Nordsee und können gerade noch ein junges Mädchen namens Corinna (Christa Lorenz) retten, das mit seiner Jolle auf einer Sandbank stecken geblieben ist. Peter und Christian begeistern sich gleichermaßen für das Mädchen, das jedoch einen Mann namens Harry liebt. Bald empfindet auch der junge Abel erstmals Liebesgefühle, die er mit seiner Mundharmonika auszudrücken versucht. Kann es ihm gelingen, Corinna für sich zu gewinnen oder muss er den ersten Liebeskummer verschmerzen?
"Abel mit der Mundharmonika" war ein Vorweihnachts-Dreiteiler der ARD im Jahr 1965 (und das Remake einer Verfilmung von 1933). Aus heutiger Sicht fällt es allerdings schwer, der TV-Reihe etwas Besonderes abzugewinnen. Die Geschichte ist geschwätzig und träge erzählt, ohne dass wirklich Interesse für die Konflikte oder gar echte Spannung aufkommen will. Als Krimi hat man doch in den 60ern ganz andere Kaliber gehabt. Selbst die völlig unbekannten (Laien?) Darsteller geben wenig Anlass, die 70 Minuten als Nostalgie-Perle aufzuwerten, auch wenn Hans-Jürgen Dittberner später als markanter Synchronsprecher (u.a. als Bobby Ewing und Captain Future) bekannt werden sollte.
Bewertung: 3/10

"Abel mit der Mundharmonika" war ein Vorweihnachts-Dreiteiler der ARD im Jahr 1965 (und das Remake einer Verfilmung von 1933). Aus heutiger Sicht fällt es allerdings schwer, der TV-Reihe etwas Besonderes abzugewinnen. Die Geschichte ist geschwätzig und träge erzählt, ohne dass wirklich Interesse für die Konflikte oder gar echte Spannung aufkommen will. Als Krimi hat man doch in den 60ern ganz andere Kaliber gehabt. Selbst die völlig unbekannten (Laien?) Darsteller geben wenig Anlass, die 70 Minuten als Nostalgie-Perle aufzuwerten, auch wenn Hans-Jürgen Dittberner später als markanter Synchronsprecher (u.a. als Bobby Ewing und Captain Future) bekannt werden sollte.
Bewertung: 3/10

... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 17. Mai 2012
Donna Summer ist tot
Legendäre Disco-Queen
Legendäre Disco-Queen
crizcgn, 22:25h
Ihr Hit "Hot Stuff" durfte lange auf keiner Party fehlen: Donna Summer hat mit unsterblichen Songs die Disco-Ära geprägt. Nun ist die amerikanische Musikerin im Alter von 63 Jahren gestorben.

Englewood - Donna Summer, Disco-Queen der siebziger und achtziger Jahre, ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Das teilte ihre Familie am Donnerstag in Englewood im US-Staat Florida mit. Ihre Hits wie "Hot Stuff", "Last Dance", "Love To Love You Baby", "She Works Hard For The Money" und "Bad Girls" wurden zum Soundtrack einer glitzernden Disco-Ära mit Sex, Drogen, Tanz und extravaganter Kleidung.
"Während wir um sie trauern, feiern wir in Frieden ihr außergewöhnliches Leben und ihr andauerndes Erbe", heißt es in der Erklärung der Angehörigen. Nach Angaben des Internetportals "TMZ" und des Senders "CNN" ist die US-Sängerin an einer Krebserkrankung gestorben. Summer war zweimal verheiratet. Aus erster Ehe stammt ihre Tochter Mimi. 1980 heiratete sie den Musiker Bruce Sudano und hatte mit ihm die Töchter Brooklyn und Amanda.
"Mein Beileid für Donna Summers Familie und ihre Freunde", twitterte La Toya Jackson. "Wir werden sie schrecklich vermissen. Sie war warhaftig die Disco Queen." US-Sängerin und Schauspielerin Katharine McPhee ("Shark Night 3D") schrieb: "Ruhe in Frieden Donna Summer... Ich hoffe, du tanzt dort oben."
Nick Rhodes von der von Summer beeinflussten Popband Duran Duran erklärte: "Ich habe gerade die sehr traurige Nachricht von Donna Summers Tod gehört. Ich habe keinen Zweifel daran, dass ihr Lied 'I Feel Love' einen dramatischen Effekt auf die moderne Musik hatte. Es war ganz sicher einer der wichtigsten Einflüsse bei meiner Arbeit mit Duran Duran (...). Es kommt höchst selten vor, dass du ein Lied hörst, das deine Wahrnehmung von Musik vollkommen verändert. 'I Feel Love' hat das geschafft."
Summer beeinflusste Michael Jackson und Madonna
Die Karriere der in Boston geborenen LaDonna Andrea Gaines, wie sie eigentlich hieß, begann in Deutschland. Der Musikproduzent Hansjörg Moroder, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Giorgio Moroder, hatte der jungen Frau empfohlen, einfach den Nachnamen ihres österreichischen Ehemannes Helmuth Sommer zu anglisieren. Die mit Moroder 1975 in München aufgenommene, erotisch hingestöhnte Single "Love To Love You Baby" wurde zu einem Skandal und einem Welterfolg.
Summer gelang in den siebziger Jahren der Durchbruch, viele ihre Alben erreichten Gold- und Platinstatus. Mit "She Works Hard for the Money" sang sie 1983 die Hymne aller alleinerziehenden Mütter. Viele Stars der folgenden 30 Jahre - darunter Michael Jackson, Madonna und Beyonce - bekannten, von ihr beeinflusst zu sein.
Donna Summers Sound war eine Mischung mehrere Genres. Sie gewann Grammy-Auszeichnungen in den Kategorien Dance, Rock, R&B. Der Ruhm hinterließ aber Spuren. Ende der siebziger Jahre kämpfte Summer mit Depressionen und unternahm mehrere Selbstmordversuche.
2008 veröffentlichte sie ihr letztes Album, "Crayons". In dem Jahr trat sie auch in der Casting-Show "American Idol" auf. Laut dem "TMZ"-Bericht hat Summer vor ihrem Tod an einem neuen Album gearbeitet.
Quelle: www.spiegel.de

Englewood - Donna Summer, Disco-Queen der siebziger und achtziger Jahre, ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Das teilte ihre Familie am Donnerstag in Englewood im US-Staat Florida mit. Ihre Hits wie "Hot Stuff", "Last Dance", "Love To Love You Baby", "She Works Hard For The Money" und "Bad Girls" wurden zum Soundtrack einer glitzernden Disco-Ära mit Sex, Drogen, Tanz und extravaganter Kleidung.
"Während wir um sie trauern, feiern wir in Frieden ihr außergewöhnliches Leben und ihr andauerndes Erbe", heißt es in der Erklärung der Angehörigen. Nach Angaben des Internetportals "TMZ" und des Senders "CNN" ist die US-Sängerin an einer Krebserkrankung gestorben. Summer war zweimal verheiratet. Aus erster Ehe stammt ihre Tochter Mimi. 1980 heiratete sie den Musiker Bruce Sudano und hatte mit ihm die Töchter Brooklyn und Amanda.
"Mein Beileid für Donna Summers Familie und ihre Freunde", twitterte La Toya Jackson. "Wir werden sie schrecklich vermissen. Sie war warhaftig die Disco Queen." US-Sängerin und Schauspielerin Katharine McPhee ("Shark Night 3D") schrieb: "Ruhe in Frieden Donna Summer... Ich hoffe, du tanzt dort oben."
Nick Rhodes von der von Summer beeinflussten Popband Duran Duran erklärte: "Ich habe gerade die sehr traurige Nachricht von Donna Summers Tod gehört. Ich habe keinen Zweifel daran, dass ihr Lied 'I Feel Love' einen dramatischen Effekt auf die moderne Musik hatte. Es war ganz sicher einer der wichtigsten Einflüsse bei meiner Arbeit mit Duran Duran (...). Es kommt höchst selten vor, dass du ein Lied hörst, das deine Wahrnehmung von Musik vollkommen verändert. 'I Feel Love' hat das geschafft."
Summer beeinflusste Michael Jackson und Madonna
Die Karriere der in Boston geborenen LaDonna Andrea Gaines, wie sie eigentlich hieß, begann in Deutschland. Der Musikproduzent Hansjörg Moroder, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Giorgio Moroder, hatte der jungen Frau empfohlen, einfach den Nachnamen ihres österreichischen Ehemannes Helmuth Sommer zu anglisieren. Die mit Moroder 1975 in München aufgenommene, erotisch hingestöhnte Single "Love To Love You Baby" wurde zu einem Skandal und einem Welterfolg.
Summer gelang in den siebziger Jahren der Durchbruch, viele ihre Alben erreichten Gold- und Platinstatus. Mit "She Works Hard for the Money" sang sie 1983 die Hymne aller alleinerziehenden Mütter. Viele Stars der folgenden 30 Jahre - darunter Michael Jackson, Madonna und Beyonce - bekannten, von ihr beeinflusst zu sein.
Donna Summers Sound war eine Mischung mehrere Genres. Sie gewann Grammy-Auszeichnungen in den Kategorien Dance, Rock, R&B. Der Ruhm hinterließ aber Spuren. Ende der siebziger Jahre kämpfte Summer mit Depressionen und unternahm mehrere Selbstmordversuche.
2008 veröffentlichte sie ihr letztes Album, "Crayons". In dem Jahr trat sie auch in der Casting-Show "American Idol" auf. Laut dem "TMZ"-Bericht hat Summer vor ihrem Tod an einem neuen Album gearbeitet.
Quelle: www.spiegel.de
... link (0 Kommentare) ... comment
Neu auf DVD:
Mission Impossible 4 - Phantom Protokoll
Mission Impossible 4 - Phantom Protokoll
crizcgn, 14:33h
Als eine mächtige Explosion den Kreml in Moskau erschüttert, stehen Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) und seine Impossible Mission Force (IMF) plötzlich als Hauptverdächtige im Fokus. Und tatsächlich hat sich der Geheimagent mit seinem Partner Dunn (Simon Pegg) während des Anschlags im Kreml befunden, das Attentat aber nicht zu verantworten. Der Druck wird so groß, dass der US-Präsident das Phantom-Protokoll ausruft. Von nun an wird die Elitetruppe IMF verleugnet und muss im Untergrund nach den Hintermännern fanden. Ein Soziopath namens Cobolt (Michael Nyqvist) hat geheime Abschusscodes für russische Nuklearraketen erbeutet, Hunt will sie ihm abjagen, um einen Atomkrieg zu verhindern. Während die Fahndung nach Cobolt das IMF-Team mit Unterstützung des Innendienstlers William Brandt (Jeremy Renner) nach Dubai führt, droht das Attentat einen neuen Kalten Krieg zwischen den Supermächten USA und Russland zu verursachen und einen Kampf auszulösen.
Quelle: www.filmstarts.de
Nach einem grossartigem Erstling, einem katastrophal überfrachtetem Sequel und einem vergessenswert durchschnittlichen dritten Teil setzt Hollywoods vielleicht umstrittenster Megastar Tom Cruise ("Operation Walküre") alles auf eine Karte, um mit einer spektakulären Fortsetzung sein einziges Franchise zu retten. Und er behält Recht, denn was mit "Phantom Protokoll" geboten wird ist nicht weniger als perfektioniertes Action-Kino. Von der ersten Minute an wird der Zuschauer auf eine Achterbahnfahrt gejagt, die sich selbst vor einem James Bond Agenten nicht verstecken muss. Ohne Atempause hetzt die einigermassen schlüssige Handlung von einer Action-Sequenz zur nächsten, von denen sich nicht nur die Kletterei auf Dubais höchstem Wolkenkratzer ins Gedächtnis brennt. Auch die darauf folgende Jagd im Sandsturm und der ausgeklüngelte Einbruch im indischen Mumbai sind eindrucksvoll inszeniert und sorgen für Adrenalinstösse. Für romantische Ausfälle bleibt bei dem hohen Tempo keine Zeit, aber immerhin für augenzwinkernden Humor, der vor allem von Simon Pegg ("Hot Fuzz") kommt. "M:I 4" funktioniert als fulminantes Action-Feuerwerk mit Spannungskurve auf Maximum, zwar nicht besonders tiefsinnig, aber Blockbuster-Kino auf visuell höchstem Niveau.
Bewertung: 8/10 (Moviepilot Prognose 7,5)

Quelle: www.filmstarts.de
Nach einem grossartigem Erstling, einem katastrophal überfrachtetem Sequel und einem vergessenswert durchschnittlichen dritten Teil setzt Hollywoods vielleicht umstrittenster Megastar Tom Cruise ("Operation Walküre") alles auf eine Karte, um mit einer spektakulären Fortsetzung sein einziges Franchise zu retten. Und er behält Recht, denn was mit "Phantom Protokoll" geboten wird ist nicht weniger als perfektioniertes Action-Kino. Von der ersten Minute an wird der Zuschauer auf eine Achterbahnfahrt gejagt, die sich selbst vor einem James Bond Agenten nicht verstecken muss. Ohne Atempause hetzt die einigermassen schlüssige Handlung von einer Action-Sequenz zur nächsten, von denen sich nicht nur die Kletterei auf Dubais höchstem Wolkenkratzer ins Gedächtnis brennt. Auch die darauf folgende Jagd im Sandsturm und der ausgeklüngelte Einbruch im indischen Mumbai sind eindrucksvoll inszeniert und sorgen für Adrenalinstösse. Für romantische Ausfälle bleibt bei dem hohen Tempo keine Zeit, aber immerhin für augenzwinkernden Humor, der vor allem von Simon Pegg ("Hot Fuzz") kommt. "M:I 4" funktioniert als fulminantes Action-Feuerwerk mit Spannungskurve auf Maximum, zwar nicht besonders tiefsinnig, aber Blockbuster-Kino auf visuell höchstem Niveau.
Bewertung: 8/10 (Moviepilot Prognose 7,5)

... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 16. Mai 2012
Neu auf DVD:
Romeos - Anders als du denkst!
Romeos - Anders als du denkst!
crizcgn, 19:41h
Gerade hat Lukas (Rick Okon) sein Coming-out in der Provinz hinter sich gebracht, da tritt er sein neues Leben in der Großstadt Köln an. Doch gleich bei Ankunft im Zivi-Wohnheim landet er als einziger Junge im Schwesterntrakt. Immerhin wohnt da seine beste Freundin Ine (Liv Lisa Fries), die mittlerweile bestens in die schwul-lesbische Szene der Domstadt integriert ist. Unerwartet befindet er sich inmitten eines neuen Freundeskreises und auch gleich seines ersten Flirts: mit dem attraktiven Macho Fabio (Maximilian Befort). Aus der anfänglichen Faszination der ungleichen Jungs für einander entwickelt sich mehr und mehr - bis Fabio hinter das Geheimnis von Lukas kommt, und nun alle gezwungen sind, etwas für ihre Gefühle zu riskieren ...
Als wäre unser Leben heutzutage mit all den schwullesbischen Wirrungen nicht schon kompliziert genug, wird es hier noch um die Transgender Variante ergänzt. Trotz der schwierigen Thematik gelingt Sabine Bernardi ("GG 19") als Autorin und Regisseurin ein überraschend unverkrampfter Umgang mit dem Thema, das nicht zum aufgeblasenen Sozialdrama verkommt, sondern eigentlich nur eine Coming-of-Age Geschichte über die sexuelle Selbstfindung erzählt. Grossartig und vor allem sehr couragiert ist dabei natürlich die Leistung von Rick Okon ("Rock It!") als Junge geboren im Körper eines Mädchens. Unterschätzen sollte man aber auch nicht das Spiel von Maximilian Befort ("Henri 4") als schwuler Macho, der zwar seine Grundsätze anfangs ganz klar stellt, sich dann aber als überraschend tolerant beweist. Überhaupt wird die gelebte Toleranz in der Geschichte gross geschrieben, wenn sich die Liebe nur nach den Gefühlen richtet und damit wie selbstverständlich mit gesellschaftlichen Geschlechtsbegrenzungen bricht. Der Gedanke scheint heute noch äusserst mutig, dass die FSK bereits zum Kinostart die moralische Notbremse zog und dem "desorientierten" Film eine Freigabe ab 16 verpasste. Und doch will "Romeos" in erster Linie nicht mehr sein als ein gut gemachter Unterhaltungsfilm - wenn auch mit einem ungewöhnlichen Thema.
Bewertung: 7,5/10 (Moviepilot Prognose 4)

Als wäre unser Leben heutzutage mit all den schwullesbischen Wirrungen nicht schon kompliziert genug, wird es hier noch um die Transgender Variante ergänzt. Trotz der schwierigen Thematik gelingt Sabine Bernardi ("GG 19") als Autorin und Regisseurin ein überraschend unverkrampfter Umgang mit dem Thema, das nicht zum aufgeblasenen Sozialdrama verkommt, sondern eigentlich nur eine Coming-of-Age Geschichte über die sexuelle Selbstfindung erzählt. Grossartig und vor allem sehr couragiert ist dabei natürlich die Leistung von Rick Okon ("Rock It!") als Junge geboren im Körper eines Mädchens. Unterschätzen sollte man aber auch nicht das Spiel von Maximilian Befort ("Henri 4") als schwuler Macho, der zwar seine Grundsätze anfangs ganz klar stellt, sich dann aber als überraschend tolerant beweist. Überhaupt wird die gelebte Toleranz in der Geschichte gross geschrieben, wenn sich die Liebe nur nach den Gefühlen richtet und damit wie selbstverständlich mit gesellschaftlichen Geschlechtsbegrenzungen bricht. Der Gedanke scheint heute noch äusserst mutig, dass die FSK bereits zum Kinostart die moralische Notbremse zog und dem "desorientierten" Film eine Freigabe ab 16 verpasste. Und doch will "Romeos" in erster Linie nicht mehr sein als ein gut gemachter Unterhaltungsfilm - wenn auch mit einem ungewöhnlichen Thema.
Bewertung: 7,5/10 (Moviepilot Prognose 4)

... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 15. Mai 2012
Neu auf DVD:
Detlef Bucks 'RubbeldieKatz'
Detlef Bucks 'RubbeldieKatz'
crizcgn, 16:14h
Ein Job ist ein Job, sagt sich der arbeitslose Schauspieler Alexander (Matthias Schweighöfer), verwandelt sich in Alexandra, schlägt alle Konkurrentinnen aus dem Feld und ergattert tatsächlich eine Frauenrolle in einem großen Hollywoodfilm! Aber kann er in Pumps und ausgestopftem BH auf Dauer überzeugen? Mehr als ihm lieb ist: Sein Kollege (Max Giermann) beginnt ihn zu begrabschen, auch der genialische Regisseur (Joachim Meyerhoff) findet ihn unwiderstehlich, Alex' Ex-Freundin (Susanne Bormann) flippt aus und seine ruppigen Brüder (Detlev Buck und Maximilian Brückner) und deren durchgeknallter Kumpel (Denis Moschitto) mischen das Filmset auf. Alex würde seine falschen Locken am liebsten an den Nagel hängen, wenn es nicht längst zu spät wäre - er hat sich unsterblich in seine Partnerin verliebt: Superstar Sarah Voss (Alexandra Maria Lara). Ist Alex Frau genug, um seinen Mann zu stehen?
Da kann man sich als Regisseur noch so mühen, das Publikum mit tiefgründiger Unterhaltung zu überzeugen, wirklich lieb hat es einen dann doch nur wieder mit einer handgemachten Deutsch-Komödie. So geht es auch Detlev Buck, der für seinen grossartigen Film "Same same but different" nicht die Aufmerksamkeit bekam, die er eigentlich verdiente, dafür jetzt aber mit "RubbelDieKatz" wieder gross an der Kinokasse abräumte. Dabei ist die Travestie-Klamotte auf den Spuren von "Tootsie" einfaches Unterhaltungskino nach bekannten Mustern und ohne besondere Tiefe (sieht man einmal von einigen Schlägen unterhalb der Gürtellinie ab). Tatsächlich passt der Film perfekt in das Genre der typischen Schweiger-Schweighöfer Deutsch-Coms. Was aber für den Film spricht, ist das hohe Tempo (Rubbeldiekatz halt) und der schräge Humor des Regisseurs, der sich nicht nur im Wortwitz bemerkbar macht, sondern auch immer wieder bei verqueren Einzelszenen. Zudem ist Matthias Schweighöfer ("Friendship") als Frau der absolute Knaller, wohl auch weil er die Rolle nicht einfach parodiert, sondern wirklich lebt. Die Vielzahl an bekannten Kino-Gesichtern, u.a. Alexandra Maria Lara ("Der Untergang"), Maximilian Brückner ("Resturlaub"), Denis Moschitto ("Chiko") und der Buck selbst, runden den ungezwungenen Verwandlungsspass mit hollywood-eskem Ende ab. Wenn schon Deutsch-Komödie, dann bitte so!
Bewertung: 8/10 (Moviepilot Prognose 5,5)

Da kann man sich als Regisseur noch so mühen, das Publikum mit tiefgründiger Unterhaltung zu überzeugen, wirklich lieb hat es einen dann doch nur wieder mit einer handgemachten Deutsch-Komödie. So geht es auch Detlev Buck, der für seinen grossartigen Film "Same same but different" nicht die Aufmerksamkeit bekam, die er eigentlich verdiente, dafür jetzt aber mit "RubbelDieKatz" wieder gross an der Kinokasse abräumte. Dabei ist die Travestie-Klamotte auf den Spuren von "Tootsie" einfaches Unterhaltungskino nach bekannten Mustern und ohne besondere Tiefe (sieht man einmal von einigen Schlägen unterhalb der Gürtellinie ab). Tatsächlich passt der Film perfekt in das Genre der typischen Schweiger-Schweighöfer Deutsch-Coms. Was aber für den Film spricht, ist das hohe Tempo (Rubbeldiekatz halt) und der schräge Humor des Regisseurs, der sich nicht nur im Wortwitz bemerkbar macht, sondern auch immer wieder bei verqueren Einzelszenen. Zudem ist Matthias Schweighöfer ("Friendship") als Frau der absolute Knaller, wohl auch weil er die Rolle nicht einfach parodiert, sondern wirklich lebt. Die Vielzahl an bekannten Kino-Gesichtern, u.a. Alexandra Maria Lara ("Der Untergang"), Maximilian Brückner ("Resturlaub"), Denis Moschitto ("Chiko") und der Buck selbst, runden den ungezwungenen Verwandlungsspass mit hollywood-eskem Ende ab. Wenn schon Deutsch-Komödie, dann bitte so!
Bewertung: 8/10 (Moviepilot Prognose 5,5)

... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 14. Mai 2012
Boyce Avenue - Just The Way You Are (Bruno Mars)
crizcgn, 13:54h
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories