Donnerstag, 12. April 2012
Neu auf DVD:
Real Steel
In der nahen Zukunft hat sich der Boxsport zu Hightech-Fights zwischen 900 Kilo schweren, zweieinhalb Meter großen Robotern entwickelt. Charlie Kenton (Hugh Jackman) war einst ein erfolgreicher Profi-Boxer, bis High-Tech-Roboter die Menschen im Ring ablösten. Jetzt schlägt er sich als kleiner Promoter mit selbstgebauten Robotern in Untergrundkämpfen mehr schlecht als recht durchs Leben, unterstützt durch die attraktive Tochter (Evangeline Lilly) seines ehemaligen Trainers. Charlies unabhängiges Leben scheint vorüber, als sein elfjähriger Sohn Max (Dakota Goyo) unerwartet bei ihm auftaucht. Nach dem Tod seiner Mutter muss Max nun mit seinem Vater, der sich nie für ihn interessiert hat, auf Tour gehen. Das Schicksal gibt Charlie und Max aber eine neue Chance: Es spielt ihnen mit 'Atom' einen Roboter mit einzigartigen Fähigkeiten in die Hände, der der neue Star der Roboter-Boxszene werden könnte. Gemeinsam bauen und trainieren sie den perfekten Kämpfer für den neuen Hightech-Sport und wachsen dabei zu einem unschlagbaren Team zusammen ...



Wer hier aufregende Roboterschlachten der Marke "Transformers" erwartet, wird bitter enttäuscht sein von diesem Familiendrama mit Science Fiction Einschlag. Viel eher passt der (viel zitierte) Vergleich mit "Rocky" oder noch besser "Over the top" von Sylvester Stallone - nur eben mit Robotern als Gegner im Ring. Das ist inhaltlich weitaus weniger originell als es vermuten lässt, ist aber Hollywood-mässig perfekt aufgearbeitet und kann trotz Überlänge durchgehend unterhalten. Hugh Jackman ("X-Men 1-3") und der junge Dakota Goyo ("Thor") harmonisieren hervorragend als Vater-Sohn-Gespann und spielen gekonnt über Country-Kitsch und Disney-Klischees hinweg. Dass die Roboter-Kämpfe dabei nur Aufhänger für die persönlichen Beziehungen sind, lässt sich bei der schnörkellosen Inszenierung von Komödien-Regisseur Shawn Levy ("Nachts im Museum") leicht verkraften. Perfektioniertes Popcorn-Kino der intelligenteren Art!
Bewertung: 7/10 (Moviepilot Prognose 6,5)


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Mittwoch, 11. April 2012
Neu auf DVD:
Der 16. Wunsch
Abby Jensen (Debby Ryan) wird 16. Seit acht Jahren plant sie diesen Geburtstag und spart ihr Babysitter-Geld für die große Party. Doch Abby ist auch eine kleine Träumerin. Sie hat eine Liste von 16 Wünschen und hofft, dass an ihrem 16. Geburtstag alle davon in Erfüllung gehen. Ihrem Alter entsprechend gehören Dinge dazu wie der Wunsch, ihren Lieblings-Popstar kennenzulernen, das tollste Outfit der Schule zu haben, die Aufmerksamkeit des hübschesten Boys der Schule oder behandelt zu werden, wie eine Erwachsene. Zu ihrem Glück – oder Unglück – taucht eine Fee namens Celeste (Anna Mae Routledge) auf, die Abbys Wünsche wahr werden lässt.



Irgendwie hat jede Generation ihren "Sweet 16"-Streifen. Zu meiner Jugend hiess das noch "Sixteen Candles" und war mit Molly Ringwald. Allerdings war der 80er Kultfilm von John Hughes nicht ganz so dämlich wie dieses seichte Dramödchen um einen verwirrten Teenie und ihre sechzehn Wünsche zum Erwachsen werden. Moral-politisch korrekt lernt die kleine Abby im Schnellverfahren, was es wirklich heisst eine Erwachsene zu sein. Das ist insgesamt zwar ziemlicher Disney-Unsinn mit Zuckerguss, aber immerhin nicht nur für die junge Zielgruppe einigermassen unterhaltend. Und es ist schon nett, den smarten Jean-Luc Bilodeau aus "Kyle XY" einmal wiederzusehen (bevor er demnächst in "Piranha 3DD" zerfleischt wird).
Bewertung: 5/10


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Dienstag, 10. April 2012
Paul van Dyk feat. Adam Young - Eternity

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Montag, 9. April 2012
X-Men - Erste Entscheidung
Charles Xavier (James McAvoy) und Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) kannten sich schon in ihrer Jugend, lange bevor sie ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten entdeckten und als 'Professor X' und 'Magneto' berühmt wurden. Damals als junge Männer waren sie keine Erzfeinde, sondern im Gegenteil engste Freunde, die zusammen mit anderen Mutanten versuchten, die Welt vor dem Untergang zu retten. Doch in der Wahl ihrer Mittel und der Einschätzung des Verhältnisses zwischen Mutanten und Menschen driften sie immer weiter auseinander - bis es zum endgültigen Bruch kommt und der Kampf zwischen den beiden und ihren jeweiligen Anhängern beginnt. Als Anführer der 'X-Men' und der Bruderschaft der Mutanten schreiben sie Geschichte: Charles Xavier als weiser und weitsichtiger 'Professor X' - Erik Lehnsherr als impulsiv-gefährlicher und mächtiger 'Magneto'.



Ich werden wohl nie ein wirklicher Fan werden von dem verschachtelten X-Men Universums, aber rein technisch kann man natürlich nichts sagen gegen das komplexe Superhelden Epos. Die einzelnen Figuren, die Action und die Special Effects ergänzen sich zu einem überzeugenden Science Fiction Drama, das die Entstehung des Verbundes und die Feindschaft der ehemaligen Freunde aufzeigt. Was mir allerdings besonders gefallen hat ist, dass man hier mal nicht die übliche "nahe Zukunft" bemüht, sondern als Hintergrund die politisch schwierigen 1960er Jahre nachzeichnet. Das gibt dem Blockbuster insgesamt mehr Authentizität als man eigentlich erwarten konnte. Ich kann also durchaus verstehen, das der Fan der Reihe begeistert sein kann von diesem aufwendigen Prequel.
Bewertung: 6,5/10 (Moviepilot Prognose 7,5)


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Sonntag, 8. April 2012
Neu auf DVD:
The Ledge - Am Abgrund
Der Polizist Hollis (Terrence Howard) wird zu einem Routine-Einsatz gerufen: Er soll einen vermeintlichen Selbstmörder davon abhalten, von einem Hochhause zu springen. Auf dem Dach findet er den jungen Gavin (Charlie Hunnam), der fest entschlossen ist, um 12 Uhr mittags seinem Leben ein Ende zu setzen. Als Gavin dem Polizisten seine grausame Geschichte offenbart, muss Hollis schnell feststellen, dass hinter dem Notruf viel mehr steckt als zuerst erwartet ...

Der Film ist keinesfals zu verwechseln mit "Man on a Ledge", der gerade erst im Kino lief. Auch funktioniert er absolut nicht als Thriller. Vielmehr entpuppt sich die Geschichte als Dreiecks-Drama, das die einzelnen Abschnitte der Geschichte brav und unaufregend abarbeitet, um dann zu einer überraschungsfreien Auflösung zu kommen. Umso ärgerlicher ist dabei der religiöse Hintergrund, der dem ganzen Geplänke noch Sinn und Tiefe geben soll. Solche Motiv-Alibis wären nicht einmal schlimm, wenn dabei zwischendurch wirkliche Spannung aufkommen würde, aber gerade das wird über die neunzig Minuten mit einer allzu biederen Inszenierung konsequent vermieden. Trotz Patrick Wilson ("Little Children") und Liv Tyler ("Der Herr der Ringe") in weiteren Rollen ziemlich enttäuschend!
Bewertung: 3/10


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